Bei der Auslosung der fünften Runde ergaben sich im Spitzenfeld mit Müller - H.-G. Spelleken und Scholz - Nagel interessante Begegnungen. Die beiden Spitzenbegegnungen wurden von Müller und Scholz gewonnen, sodass sich vorne nichts mehr änderte. G. Kloetgen profitierte vom Punktverlust der Mitkonkurrenten um Platz drei und sicherte sich Bronze durch einen Sieg gegen den bestplatzierten Jugendlichen R. Rüth.
| Endstand nach der 5. Runde | |||||||||||
| Nr. | Teilnehmer | TWZ | At | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Punkte | Buchh | Rang |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Müller, S. | 2012 | 10W1 | 5S1 | 2W1 | 6S1 | 4W1 | 5.0-0.0 | 12.5 | 1. | |
| 2. | Scholz, S. | 1921 | 3S1 | 4W1 | 1S0 | 9W1 | 6W1 | 4.0-1.0 | 14.0 | 2. | |
| 3. | Kloetgen, G. | 1539 | 2W0 | 11S1 | 7W½ | 8S1 | 9S1 | 3.5-1.5 | 11.0 | 3. | |
| 4. | Spelleken, H.-G. | 1653 | 9W1 | 2S0 | 11W1 | 7s+ | 1S0 | 3.0-2.0 | 13.5 | 4. | |
| 5. | Emge, A. | 1402 | 13S1 | 1W0 | 6S0 | 11w+ | 10W1 | 3.0-2.0 | 11.5 | 5. | |
| 6. | Nagel, F. | 1360 | + | ½ | 5W1 | 1W0 | 2S0 | 2.5-2.5 | 13.5 | 6. | |
| 7. | Rüppner, E. | 1312 | 12S1 | 0 | 3S½ | 4w- | + | 2.5-2.5 | 10.0 | 7. | |
| 8. | Wessner, J. | 0 | 12W½ | 13s+ | 3W0 | 13S1 | 2.5-2.5 | 8.0 | 8. | ||
| 9. | Rüth, R. | 1121 | J | 4S0 | + | 10W1 | 2S0 | 3W0 | 2.0-3.0 | 12.5 | 9. |
| 10. | Wilz, F. | 1273 | 1S0 | 13W1 | 9S0 | 12W1 | 5S0 | 2.0-3.0 | 11.5 | 10. | |
| 11. | Huth, M. | J | + | 3W0 | 4S0 | 5s- | 12S1 | 2.0-3.0 | 11.0 | 11. | |
| 12. | Spelleken, H. K. | 770 | J | 7W0 | 8S½ | + | 10S0 | 11W0 | 1.5-3.5 | 9.0 | 12. |
| 13. | Weickinger, P. | J | 5W0 | 10S0 | 8w- | + | 8W0 | 1.0-4.0 | 10.0 | 13. | |
Bei der Auslosung der vierten Runde gab es eine Besonderheit: Die Partie P. Weickinger - J. Wessner war noch nicht ausgetragen. Es wurde so ausgelost als hätte J. Wessner kampflos gewonnen. Das Ergebnis wird korrigiert, sobald die Partie gespielt worden ist. In einigen Feldern ist als Ergebnis lediglich "0" oder "1/2" zu sehen. Die Angabe zum Gegner fehlt, weil er sich aus dem Turnier zurückgezogen hat. In der Spitzenbegegnung gewann Siegmund Müller gegen Frederik Nagel. Somit führt der sympathische Schach-Riese mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle an. In den Begegnungen Scholz - Rüth (J) und Wilz - Spelleken H. K. (J) wäre es aufgrund der klaren Spielstärkeunterschiede überraschend gewesen, hätten die Jugendlichen gepunktet. Beim Sieg von G. Kloetgen gegen J. Wessner setzte sich unser vorletzter Neuzugang Kloetgen gegen unsen letzten Neuzugang aufgrund seiner größeren Routine durch. An diesem Abend besuchte uns ein Interessent zum ersten Mal, die vielleicht schon bald der allerneueste Neuzugang ist. Die Partie Emge - Huth wurde kampflos gewertet, denn Emge hat am angesetzten Termin vergebens auf seinen Gegner gewartet. Somit hätte Emge der Punkt bereits zugesprochen werden müssen. Emge suchte jedoch den sportlichen Weg und ging zum Jugendtraining, um dort zu spielen. Doch zweimal kam die Partie nicht zustande. Sollte M. Huth mit A. Emge einen Termin vereinbaren und spielen, tragen wir das Ergebnis gerne nach. E. Rüppner musste seine Partie gegen H.-G. Spelleken aus gesundheitlichen Gründen kampflos abgeben. Es freut uns zu vermelden, dass die Beeinträchtigung nur vorübergehender Natur war.
Leider musste sich unser Spielleiter Karlheinz Hein aus dem Turnier zurückziehen, weil er während der gesamten dritten Runde auf Dienstreise ist. Bereits in dieser Runde gibt es an der Tabellenspitze das Duell der beiden Bestplatzierten von der letztjährigen Vereinsmeisterschaft. Siegmund Müller fand in einer strategisch etwas schlechteren Position im Königsinder den richtigen Plan und erspielte sich die alleinige Tabellenführung. Ist der amtierende Vereinsmeister noch zu stoppen? Frederik Nagel konnte ein remisliches Doppelturmendspiel durch genaues Spiel gewinnen. Er steht keineswegs überraschend an zweiter Position; nachdem er einige Jahre pausiert hatte, begann er mit dem Schachtraining und zeigte bereits in der Mannschaft, dass seine DWZ unterbewertet ist. Wie wird er nächste Runde gegen die Alzenauer Nr. 1 Siegmund Müller spielen? Hans-Gerd Spelleken opferte eine Qualität gegen den Jugendlichen Marcus Huth und siegte im Königsangriff. Im Anschluss an die Partie gab er Marcus Huth spontan eine Trainingseinheit. Gerhard Kloetgen konnte sich in seiner Partie mit Erhard Rüppner nicht von einem rückständigen Bauern befreien. So begnügte sich der DWZ-favorisierte Kloetgen mit einem Remis. Unser Jugendlicher Raphael Rüth begnügte sich bei seinem Sieg gegen seinen Trainer Frank Wilz nicht mit Remis. Raphael spielte sich auf den fünften Tabellenplatz vor.
Die DWZ-stärksten Spieler Stefan Scholz und Siegmund Müller führen die Tabelle an. E. Rüppner konnte seine Partie gegen den zweiten Vorsitzenden U. Paff nicht halten. Paff wechselte Ende April beruflich in die USA, weshalb er in der Tabelle nicht mehr erscheint. R. Rüth erhält einen kampflosen Punkt, weil sich sein Gegner aus dem Turnier zurückgezogen hatte.
In der ersten Runde gab es keine Überraschungen, ist sie doch die Runde mit dem größten Unterschied in der Spielstärke zwischen den Partnern. Bei der Auslosung waren wegen der großen Resonanz aus unserer Jugend Nachmeldungen noch bis Mittwoch, 9.2.2005, für die Vereinsmeisterschaft 2005 möglich. Die nachfolgenden Termine sind für die Runden verbindlich. Falls jemand verhindert ist, muss der Spielleiter informiert werden. Hat eine Partie am vorgesehen Termin nicht stattgefunden, ist automatisch der Termin für die Nachholpartien verbindlich. Beginn ist jeweils 19 Uhr, damit unsere jugendlichen Teilnehmer rechtzeitig zu Hause sind.
1. Runde: 11.2.2005, Nachholpartien: 25.2.2005
2. Runde: 11.3.2005, Nachholpartien: 22.4.2005, etwas später wegen
Ostern
3. Runde: 13.5.2005, Nachholpartien: 27.5.2005
4. Runde: 10.6.2005, Nachholpartien: 1.7.2005
5. Runde: 15.7.2005
Es gibt eine Streichwertung. B. Braut hätte mit F. Nagel spielen müssen, kann nun aber doch nicht an der Vereinsmeiserschaft teilnehmen. Somit kommt seine Teilnehmernummer (TNr=15) nicht mehr in der weiteren Auslosung vor. Das andere kampflose Ergebnis (+) bei M. Huth kommt daher, weil es in dieser Runde noch ein ungeradzahliges Teilnehmerfeld gab.